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Der Stufenplan

Für die Prävention bzw. Intervention bei Konflikten zwischen Lehrer*innen und Schüler*innen  (z.B. wiederholte Störung des Unterrichts) wurde im Schuljahr 2022/23 ein Stufenplan eingeführt: 

Sollten pädagogische  Maßnahmen nicht ausreichen, führen ausgebildete Stufenplan­lehrer*innen in einer geregelten Abfolge Gespräche mit den betroffenen Schüler*innen, damit sie mit Unterstützung der Lehrer*innen selbst Lösungen finden, die schriftlich fixiert werden.

Ziel ist hierbei nicht die Sanktionierung, sondern die Förderung der Eigen­verantwortung und der Selbstwirksamkeit der Schüler*innen. In einer Abfolge von vier Gesprächen mit Schüler*innen, Eltern und ggf. Schulleitung und darauf folgenden Kontrollgesprächen wird eine Verhaltensänderung angeregt, womit der/die Betroffene wieder den Stufenplan verlassen kann, bei Nicht-Erreichen der Verhaltensänderung wird eine neue Stufe beschritten, in der ein weiteres Hilfsangebot gemacht und schließlich auch eingefordert wird.

Der Vorteil liegt in der Transparenz des Verfahrens, der Förderung der Eigenverantwortlichkeit  der Schüler*innen und der Versachlichung der Kommunikation durch neutrale  Stufenplanlehrer*innen.