Special guest: Andrea Lanfri – der erste Mehrfachamputierte auf dem Mount Everest
Zum nunmehr vierten Mal wurde zum Ende des Schuljahres der PREMIO CONSOLATO für besondere Leistungen im Fach Italienisch durch das Italienische Konsulat in Freiburg, das Italienische Kulturinstitut Stuttgart und das Regierungspräsidium Freiburg vergeben.
Wir gratulieren unseren ausgezeichneten Italienisch-Schüler*innen Daniel Flotho (8a), Alessandro Massarelli (8e), Laura Neves (9c) und Melanie Blattmann (10b).
Regierungsvizepräsident Ficht betonte mit einem Zitat von Nelson Mandela, wie wichtig auch im Zeitalter der KI der Erwerb von Fremdsprachen ist: „If you talk to a man in a language he understands, that goes to his head. If you talk to him in his language, that goes to his heart.”
Besonders beeindruckend und zugleich bewegend war die Begegnung mit Autor des Buchpreises für die prämierten Zehntklässler*innen: Andrea Lanfri. Im Alter von 29 Jahren erkrankte der passionierte Bergsteiger und Kletterer 2015 plötzlich an einer bakteriellen Hirnhautentzündung, durch die er beide Beine und 7 Finger verlor. Die Prognose der Ärzte war ernüchternd: „Bergsteigen oder klettern … tut uns leid, aber das wird nichts mehr!“ Und er strafte sie Lügen: 2024 erklomm er den 5. der sieben höchsten Berge der Welt mit Prothesen; er ist der erste Mehrfachamputierte, der den Gipfel des Mount Everest mit 8.849 m erreichte. Lanfris Botschaft: „I limiti sono solo nella tua testa.” – “Grenzen? Die sind allein in deinem Kopf.”
(Text: Tanja Piesch)















































































































































































































































