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Eine Mitarbeiterin des Wiwili –Vereins besucht eine Schule bei Wiwili

Der Tag beginnt morgens um 7.00 Uhr. Ich bin mit der Lehrerin Hulda Cadenas verabredet,  da ich die Schule in San Antonio-Palosmas besuchen möchte. Die Schule liegt in den Bergen und man braucht fast zwei Stunden, um diese zu erreichen. Der Schulweg besteht eigentlich nur aus einem schmalen Pfad, der sich ewig hinzieht. Zeitweise müssen ihn wir auf allen vieren zurücklegen, da riesige Felsvorsprünge ein normales Fortkommen unmöglich machen.  Es wird heiß, so dass man nur noch langsam vorwärts kommt, da die ungewohnte Hitze das Laufen noch weiter erschwert. Endlich haben wir die Schule erreicht. Hulda Cadenas läuft diesen Weg in die Berge jeden Tag. Die Schule sieht eigentlich eher aus wie ein Schuppen. Von außen ist sie braun angemalt, ein Stacheldraht ist um die Schule gespannt und die Fenster sind ebenfalls vergittert. Als wir ankommen, warten die Schüler schon vor der Türe.
Der Unterricht beginnt. Was mich irritiert, ist, dass zwei Klassen in diesem Raum Unterricht haben, wobei die eine Klasse in die eine Richtung schaut, die andere Klasse in die andere Richtung. Die Klassen sind in die älteren Schüler und die jüngeren Schüler eingeteilt. Es gibt jedoch nur eine Lehrerin – Hulda Cadenas. Diese unterrichtet gerade die jüngeren Schüler, wobei die älteren mit einer Stillarbeit beschäftigt sind. In einem viertelstündigem Rhythmus wird dann getauscht, die Lehrerin unterrichtet die jüngeren Schüler und gibt den älteren eine Stillarbeit. Diese Prozedur zieht sich fort bis 10.00 Uhr, da um diese Uhrzeit die Pause ist. Eine Bäuerin kommt mit einem Eimer voll „Cereales“ an, einem Getreidegetränk, dass an die anwesenden Schüler ausgeteilt wird. Anschließend bleibt noch kurze Zeit an dem schon morschen Kletterbaum zu spielen, bevor der Unterricht weitergeht. Mir fällt auf, dass die Schüler überhaupt keine vernünftigen Schulmaterialien haben. Bücher sind gar nicht vorhanden, manche haben gerade einen Zettel und einen Stift, andere nicht einmal das. Die ansonsten vorgeschriebene Schuluniform trägt hier fast kein einziges Kind, da die Eltern, die meistens Campesinos sind, sich diese nicht leisten können. Einige Kinder tragen ihre wenigen Schulsachen in einer Schüssel spazieren, da sie sich keine Schultasche leisten können, andere verstauen sie in einer Plastiktüte. Der Unterricht geht bis um 12.00 Uhr, dann gehen die Schüler nach Hause. Wir machen uns auch an den Absteig – mittlerweile ist es brütend heiß – so dass ich, obwohl es jetzt bergab geht, heilfroh bin, als ich unten angekommen bin.