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"Warum ist das Geschehen?" – HOLOCAUST-ÜBERLEBENDE AM DROSTE

„Warum ist das geschehen? Warum musste es so geschehen? Welches kranke Gehirn kann sich so etwas ausgedacht haben?“, auf die von ihr gestellten Fragen konnte Krystyna Budnicka keine Antwort geben, doch gab sie tiefe Einblicke in ihre Lebensgeschichte. Sie erzählte auf einfühlsame Weise von ihrer Kindheit im Warschauer Ghetto und von den dramatischen neun Monaten im selbstgebauten Bunker und in der Warschauer Kanalisation, die sie als einzige ihrer großen Familie überlebte.  Um zu verhindern, dass so etwas nochmals geschieht, sieht die Holocaust-Überlebende es als ihre Bestimmung, die Geschichte immer und immer wieder zu erzählen und damit die jungen Menschen zum Nachdenken anzuregen. 

ihr Engagement gegen das Vergessen teilt sie mit Michaela Vidláková und Alodia Witaszek, den beiden anderen Zeitzeuginnen, die am 8. November 2019 begleitet von ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen des Maxmilian-Kolbe-Werk von ihren leidvollen Erfahrungen zur NS-Zeit berichteten. Beeindruckend war dabei die optimistische Grundhaltung, mit der sie auf ihr Leben blickten.

Gebannt folgten unsere Schüler*Innen den Erzählungen. Eine bewegende und wichtige Erfahrung, wie folgende Rückmeldungen zeigen.

 

Welche Gedanken/Gefühle hat das Zeitzeugengespräch in dir hervorgerufen?

  • Trauer, Entsetzen, Bewunderung für die Zeitzeugin
  • Eine sehr berührende Erzählung. Ich habedarüber nachgedacht, dass es diese Art von Geschichten häufig in Filmen oder Büchern zu lesen gibt. Es ist unvorstellbar, dass diese Frau, das alles erlebt hat.
  • Ich kann nicht verstehen, wie Menschen in der Lage sind solche schrecklichen Dinge zu tun. In mir hat es auch Schuldgefühle ausgelöst, da in meiner Generation alles als selbstverständlich gesehen wird und man sich über Kleinigkeiten beklagt…
  • Die Geschichte hat mich sehr berührt, besonders unter dem Aspekt zu wissen, dass es nicht nur eine Erzählung, sondern das wahre Leben ist, was wir hörten… 
  • …Besonders schwer und traurig waren die Momente in denen Frau Budnicka von den Waisen im Warschauer Ghetto, den Methoden der Nazis und den persönlichen Verlusten sprach.
  • …zwischendurch hatte ich sogar Schuldgefühle, dass wir ein solche unbeschwerte Jugend erleben dürfen…
  • Man weiß nun seine heutige Lebenssituation noch viel besser zu schätzen (Demokratie, Frieden, Familie)
  • Dankbarkeit nicht in dieser Zeit gelebt haben zu müssen.

 Gibt es etwas, was du der Zeitzeugin mitteilen möchtest?

...Ich finde es bewundernswert, wie sie mit ihrer Vergangenheit umgehen und trotzdem positiv in die Zukunft blicken und uns sogar Mut zusprechen! Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen ein soweit unbeschwertes weiteres Leben. Sie haben es verdient!

…Vielen Dank für Ihre Offenheit. Ich finde es sehr wichtig, dass das Geschehene nicht in Vergessenheit gerät und dass Geschichten wie Ihre weiterhin gehört werden. Ich habe einen unglaublichen Respekt vor Ihnen und hoffe, dass Sie weiterhin so strahlen können.

...Dass sie als so ein positiver Mensch auftreten, finde ich mehr als bewundernswert. 

… ich kann mir sicherlich nicht annähernd vorstellen, was Ihnen wiederfahren ist und was Sie dabei gefühlt haben und noch immer fühlen. 

… vielen Dank für Ihren Mut und Ihre Offenheit, ohne die wir lediglich die Fakten von einem Lehrer im Unterricht hören würden…