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„Droste for future“  - Klimaprojekttag am Droste

Mit dem Klimaprojekttag am 25. Oktober 2019 wollten wir, anfangs vier Schülerinnen aus der KS2, die zu diesem Zeitpunkt grade frisch entstandenen Proteste auch durch Konstruktives und Inhaltliches ergänzen. Also begannen wir uns Gedanken zu machen, wie wir unabhängig von „Fridays for Future“, Hand in Hand mit der Schule, der Schulleitung und den Lehrer*innen, etwas zum Klimaschutz beitragen können. Wir wollten den Tag nutzen, um die Schüler*innen über den Klimawandel zu informieren, auch kontrovers über verschiedene Themen zu debattieren und gleichzeitig zum Nachdenken anzuregen, wofür genau wir eigentlich auf die Straße gehen.

Wir begannen also, Spezialist*innen aus verschiedenen Bereichen für den Tag ans Droste einzuladen. Mithilfe einiger Vorschläge auch seitens der Lehrer*innen und Eltern schrieben wir unter anderem Vertreter aus der Wissenschaft, Mitarbeiter*innen von Greenpeace, Energieberater, Foodsharing und Anonymous an. 23 Referent*innen hatten wir am Ende gefunden. Dies ermöglichte uns, sie so auf die Klassen zu verteilen, dass jede Klasse zu einem bestimmten Bereich durch Vorträge und Workshops informiert werden konnte. Wir ergänzten den Tag durch informative Filme wie beispielsweise „Cowspiracy“ und „Klimawandel - Die Fakten mit Harald Lesch“. Ziel war es lebhafte Diskussionen innerhalb der Klassen anzuregen. Hierfür suchten wir passendes Material und Artikel heraus. Somit war für alle Klassen der Schule ein vielfältiges Programm vorbereitet. 

Eine kurze Schulversammlung eröffnete den Tag: nachdem der Schulleiter Herr Rupp einige Worte an die Schüler*innen richtete, ging das Wort an Claire Deimel, eine der organisierenden Schülerinnen, die in einer kurzen Rede über die Ziele und Motivation unseres Projekttages hielt. Schließlich richtete sich noch die Poetry Slammerin Nelly mit einem eindrucksvollen lyrischen Beitrag zur Klimaveränderung an die Schulgemeinschaft. Nachdem sich alle aus ihrem Bann lösen konnten, löste sich auch die Schulversammlung auf und jede Klasse ging ihrem ersten Programmpunkt nach. Für die meisten bedeutete dies, einen Film anzuschauen, andere waren bereits für den Diskussionsteil eingeteilt oder folgten den Referent*innen. Nach einer Pause begann der zweite Block, in welchem schließlich fast alle Klassen Workshops von Referent*innen erhielten. 

Im letzten Block von 11:30 bis 13:00 sollte das Highlight unseres Projekttages stattfinden: die Podiumsdiskussion für die Kursstufe. Prof. Dr. Glaser und Dr. Veit Bürger vertraten hierbei den wissenschaftlichen Aspekt. Dr. Klaus Schüle von der CDU, Gabi Rolland, Sprecherin für Umwelt und Naturschutzpolitik von der SPD und Dr. Klaus von Zahn, Leiter des Umweltschutzamtes der Stadt Freiburg vertraten die Politik. Zwei Teilnehmerinnen von „Fridays for Future“ vertraten die außerparlamentarischen Protestbewegungen. Die gesamte Kursstufe verfolgte die Diskussion, einige Lehrer*innen und Referent*innen, die keine Workshops mehr machten, blieben ebenfalls. Claire Deimel moderierte die Diskussion und konnte durch direkte Fragen einige Themenbereiche anschneiden. 

Sie stellte Fragen zum Generationenkonflikt und politischem Mitspracherecht, zur CO2-Steuer und zum Klimapaket. Auch das Problem von durch Umweltpolitik gefährdeten Wohlstand oder die Frage, wer sich nachhaltige Lebensweise überhaupt leisten kann wurde angesprochen, genauso wie die Frage ob Bürger*innen zu nachhaltiger Lebensweise gezwungen werden dürfen. Die Fragen und die Beiträge der Diskutierenden lösten spannungsgeladene, teilweise auch emotionale, aber stets respektvolle Diskussionen zwischen den Teilnehmer*innen aus und rissen die Zuschauer*innen mit. Auch Fragen aus dem Publikum trugen inhaltlich interessante Aspekte zur Diskussion bei. Wobei sich alle einig waren in der Tatsache, dass Klimaveränderung echt sei und etwas getan werden müsse um ihr entgegenzuwirken. Wie und wann dies geschehen sollte, war der eigentliche Streitpunkt.

Wir waren begeistert von dem Verlauf der Diskussion sowie der angenehmen Atmosphäre im Saal. Gleichzeitig war die Diskussion unglaublich informativ für alle Anwesenden und die verschiedenen Perspektiven und Meinungen regten zum Nachdenken an. Genau das, was wir als Organisatorinnen uns erhofft hatten. 

Ich bin mir sicher, dass alle Schüler*innen, egal mit welchen Referenten*innen sie gesprochen hatten oder wie die Diskussionen innerhalb der Klassen verliefen, etwas von dem Tag mitnehmen konnten und wir - Claire Deimel, Franka Schreiber, Maureen Rhode, Mimi van Handel, Rohini Verma und Theresa Heilshorn - sind dankbar, eine solche Gelegenheit erhalten zu haben.

(Text: Maureen Rhode)